Aufbau einer Blütenpflanze:

Pflanzenaufbau (Q: verändert nach Wikepedia: Kelvin Song).
Pflanzenaufbau (Q: verändert nach Wikepedia: Kelvin Song).

Alle Blütenpflanzen haben den gleichen Grundaufbau. Sie haben ein Wurzelsystem bestehend aus Haupt- und Seitenwurzeln. Sie dienen der Verankerung im Boden und der Aufnahme von Wasser und Mineralstoffe aus dem Boden. In der Sprossachse befinden sich Leitungsbahnen in denen Wasser, Mineralstoffe und Nährstoffe transportiert werden. Die grünen Blätter einer Pflanze stellen mithilfe des Sonnenlichtes Nährstoffe her. Über die Leitungsbahnen, die Blattadern, werden diese Nährstoffe in der Pflanze verteilt. Die Blüten dienen der Pflanze zur Fortpflanzung. Aus den Samen die sich in den Früchten befinden entstehen neue Pflanzen. Blüten bestehen meist aus Kelchblättern, Kronblättern, Staubblättern und dem Stempel. Die Kronblätter schützen die junge Blüte solange sie noch geschlossen ist. Kronblätter locken durch ihre Farben Insekten an. Die Staubblätter sind die männlichen und der Stempel die weiblichen Geschlechtsorgane einer Blütenpflanze.

Blütenaufbau:

Aufbau einer Blüte (Q: verändert nach Wikipedia: Mariana Ruiz).
Aufbau einer Blüte (Q: verändert nach Wikipedia: Mariana Ruiz).
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Pflanzenfamilien

Lippenblüter

Man kann Mitglieder dieser Pflanzenfamilie oft anhand der typischen „Lippenblüten“ erkennen. Sie zeichnen sich durch eine „Oberlippe“ und eine „Unterlippe“ der Blüte aus. In der Regel sind von den fünf Kronblättern zwei zur Oberlippe und drei zur Unterlippe verwachsen.Die fünf Kelchblätter sind röhrig verwachsen. Von den ursprünglich fünf Staubblättern sind nur vier, manchmal auch nur zwei Staubblätter vorhanden, die mit dem Grund der Kronröhre verwachsen sind. Der Griffel endet in zwei Narben. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.

Kreuzblüter

Abb.4 Mondviole

Der Name der Kreuzblütler leitet sich von der Anordnung der vier Kronblätter der Blüte ab. Sie stehen in der Form eines Kreuzes, wobei oft eines der Kronblätter etwas größer als die übrigen drei ist. Die vier freien Kelchblätter sind in zwei Kreisen angeordnet. Ein weiteres wichtiges Erkennungsmerkmal der Kreuzblütler sind die zwei Kreise mit insgesamt sechs Staubblättern. Der äußere Kreis besteht aus nur zwei kurzen, der innere Kreis aus vier langen Staubblättern. Der Griffel ist mehr oder weniger reduziert und endet in ein oder zwei Narben. Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten oder selten durch den Wind.

 

Korbblüter

Typisch für diese Familie sind die körbchenförmigen Blütenstände. Die Hüllblätter umgeben die Blütenkörbchen. Die Blütenkörbe sehen wie Einzelblüten aus und dienen zur Anlockung von Bestäubern. Es sind also Blumen, in denen viele, kleine Einzelblüten, die Röhrenblüten zusammengefasst sind. Am Rand des Blütenkörbchens angeordnete Zungenblüten verstärken oft den Eindruck, dass es sich bei dem Blütenstand um eine einzige Blüte handelt. Ein Blütenkorb enthält je nach Art ein bis tausend Blüten. Die Blüten eines Blütenkorbes entwickeln sich und blühen von außen nach innen auf.

Die Einzelblüten sind meist fünfzählig. Die Kelchblätter sind zu Borsten, Haaren oder Schuppen umgebildet (siehe Abb. 7). Die Kronblätter sind zu einer Röhre verwachsen. Bei den Zungenblüten sind die Kronblätter im oberen Bereich sehr stark einseitig zu einer sogenannte Zunge verlängert, die je nach Anzahl der beteiligten Kronblätter in fünf- oder drei Zipfeln endet. Die Griffel teilen sich immer in zwei Griffelästen. Die fünf Staubbeutel sind zu einer Röhre verwachsen, aus der der Griffel herauswächst. Weitere Beispiele für Korbblüter: <LINK>.

(Q: Wikipedia).